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Thyristorgesteuerte-Blindstromkompensation Typ TRIPAC


Referenzbeschrieb Firma Pfisterer Sefag AG, 6102 Malters

Ausgangslage
Die Blindenergie-Überbezugskosten lagen bei dieser Firma bei rund Fr 18'000.– pro Jahr  Der Energieverbrauch wird vom EW auf der Mittelspannungsseite gemessen. Die Stromwandlermessung für die Kompensationsanlage liegt im 400 V Netz. Deshalb wurden die Eisenverluste des 630 kVA -Trafos mit einer  Fixstufe von 25 kvar ausgeglichen.
Die schnell umschaltenden Lasten verursachen kurzzeitig hohe reaktive Leistungsspitzen. Diese schnellen Lastschwankungen werden durch Punktschweissmaschinen, Lifte und Krane erzeugt.
Spitzenströme von bis zu 720A während wenigen Sekunden sind die Urheber der beträchtlichen  Blindenergiekosten.

Zielsetzung
Die Blindenergiekosten sollten mit einer Kompensationsanlage auf Fr 15.- bis 20.- pro Monat gesenkt werden. Die Installation soll den Gebäudegegebenheiten angepasst werden.

Problemlösung

Aufgrund von Messungen und der aktuellen Betriebssituation war eine Blindstromkompensations- Anlage von 250 kvar erforderlich.
Die schnellen Laständerungen verlangten, dass Kondensatorstufen in Echtzeit zu und abgeschaltet werden, was wir mit unserer TRIPAC-Anlage realisiert haben.
TRIPAC-Anlagen sind ausgerüstet mit thyristorgesteuerten Kondensatorstufen. Dies erlaubt ein störungsfreies schalten von schnellen Laständerungen.
Thyristoren ermöglichen Schalthandlungen in Echtzeit im Millisekundenbereich (typische Wiedereinschaltzeit 20 ms, max 40 ms) und schalten die Kondensatoren unabhängig von ihrem Ladezustand ohne Einschaltstromstoss an das Netz. Ebenfalls  entfällt die Entladezeit der Kondensatoren.
Ein schneller, programmierbarer Leistungsregler realisiert diese Schalthandlungen im Null-Durchgang. Dadurch werden keine Rundsteuerfrequenzen abgesaugt.
Die Stromwandlermessung liegt im L1 und ist in Serie mit Multimeter und Leistungsregler verdrahtet. Die Messspannung L2 und L3 wird über eine Steuersicherung auf den Leistungsregler geführt.
Die verschiedenen Leistungs- Sicherheitsvorkehrungen werden vom Leistungsregler überwacht und gegebenenfalls auch akustisch und visuell angezeigt.

Erfolgskontrolle 
Nach einigen Monaten Betriebszeit können wir mit Befriedigung feststellen, dass der durchschnittliche Blindenergieüberbezug lediglich rund CHF 15.-- pro Monat beträgt. Die hochgesteckte Zielsetzung, die jährlichen Blindenergiekosten von rund Fr 18'000.--  zu eliminieren, konnte somit zur Zufriedenheit unseres Kunden vollständig erfüllt werden.
 

28.05.2009

 

 

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